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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,
in einer aktuellen US-Studie modifizierten Forscher der Johns Hopkins University die ursprüngliche DASH-Diät für Menschen mit Typ-2-Diabetes, indem sie den Kohlenhydratanteil reduzierten und den Anteil ungesättigter Fettsäuren erhöhten. „Die DASH-Diät gibt es schon lange und sie gehört zur Standardbehandlung von Bluthochdruck. Wir wissen, dass sie den Blutdruck senkt, aber es gibt nur wenige Studien zu dieser Diät und der Natriumreduktion bei Diabetikern“, erklärt Erstautor Prof. Scott Pilla. Das Ergebnis: Die natriumarme DASH-Diät senkte den systolischen Blutdruck am Ende der Periode um 4,6 mmHg und den diastolischen Blutdruck um 2,3 mmHg.
Auch eine weitere Studie aus den USA hat sich mit Typ-2-Diabetes beschäftigt. Die Forscher analysierten anhand von Blutproben die Werte für Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS). Sie fanden heraus, dass höhere PFAS-Werte mit einem deutlich höheren Risiko für die spätere Entwicklung von Typ-2-Diabetes verbunden sind. Die Forscher vermuten, dass diese Zusammenhänge auf Stoffwechselunregelmäßigkeiten bei der Aminosäurebiosynthese und dem Arzneimittelstoffwechsel zurückzuführen sein könnten.
Auch interessant: In einer Studie des Deutsches Krebsforschungszentrum mit Darmkrebspatienten wurde beobachtet, dass Typ-2-Diabetes die Entstehung von immunkalten Darmtumoren begünstigen kann. Darüber hinaus war bei Diabetespatienten mit immunkalten Tumoren die Prognose für das Wiederauftreten und Überleben von Darmkrebs über einen Nachbeobachtungszeitraum von 9,5 Jahren deutlich schlechter.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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