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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,
ein internationales Expertengremium hat im „British Medical Journal“ eine fortlaufende Leitlinie vorgestellt, die den Einsatz von Antidiabetika konsequent an kardiovaskulären und renalen Outcomes ausrichtet. Im Zentrum stehen SGLT-2-Hemmer und GLP-1-Rezeptoragonisten, die besonders für Patienten mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen empfohlen werden. Ergänzend wird Finerenon für Betroffene mit chronischer Nierenkrankheit und Tirzepatid bei Adipositas hervorgehoben. Die Empfehlungen basieren auf einer der bislang größten Evidenzanalysen und werden kontinuierlich aktualisiert – ein wichtiger Schritt, um kardiometabolische Risiken gezielter zu senken.
Über eine Analyse des Darmmikrobioms das Risiko für erneute kardiovaskuläre Ereignisse vorhersagen? Einer im „European Heart Journal“ publizierten Studie spanischer Wissenschaftler zufolge scheint das im Bereich des Möglichen. Über spezielle Stuhluntersuchungen identifizierten die Forscher zehn bakterielle Taxa mit hoher Vorhersagekraft für das Auftreten MACE bei Patienten mit etablierter Koronarer Herzkrankheit.
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Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre.
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