Ausgabe 35/2025

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Mittwoch, 27. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,

ein internationales Expertengremium hat im „British Medical Journal“ eine fortlaufende Leitlinie vorgestellt, die den Einsatz von Antidiabetika konsequent an kardiovaskulären und renalen Outcomes ausrichtet. Im Zentrum stehen SGLT-2-Hemmer und GLP-1-Rezeptoragonisten, die besonders für Patienten mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen empfohlen werden. Ergänzend wird Finerenon für Betroffene mit chronischer Nierenkrankheit und Tirzepatid bei Adipositas hervorgehoben. Die Empfehlungen basieren auf einer der bislang größten Evidenzanalysen und werden kontinuierlich aktualisiert – ein wichtiger Schritt, um kardiometabolische Risiken gezielter zu senken.
Über eine Analyse des Darmmikrobioms das Risiko für erneute kardiovaskuläre Ereignisse vorhersagen? Einer im „European Heart Journal“ publizierten Studie spanischer Wissenschaftler zufolge scheint das im Bereich des Möglichen. Über spezielle Stuhluntersuchungen identifizierten die Forscher zehn bakterielle Taxa mit hoher Vorhersagekraft für das Auftreten MACE bei Patienten mit etablierter Koronarer Herzkrankheit.
Lesen Sie die Details zu den Studien sowie weitere spannende Meldungen aus der Kardiologie im heutigen Newsletter und auf unserem Online-Portal.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre.




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Neue Behandlungsempfehlungen für Diabetes-Patienten mit Risiko für Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen

Neue Behandlungsempfehlungen für Diabetes-Patienten mit Risiko für Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen

Eine neue Leitlinie berücksichtigt die unterschiedlichen Risikoprofile der Patienten in Bezug auf Herz-Kreislauf- und Nierenproblematiken. Im Fokus stehen Betroffene mit gleichzeitiger Adipositas sowie Medikamente, die die Gewichtsabnahme erleichtern.

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eCME: Stellenwert von Elektrolyten für den
Herzrhythmus

Funktionelle Herzrhythmusstörungen sind bei einem Mitralklappenprolaps häufig, können aber auch bei Stress, erhöhtem Alkoholkonsum oder nach dem Sport auftreten. Diese eCME zeigt, welche Rolle Kalium und Magnesium bei funktionellen Herzrhythmusstörungen spielen können und wann eine gezielte orale Gabe sinnvoll ist – praxisnah und evidenzbasiert.

Medical professional balances two glowing hearts with heartbeat lines on scales, symbolizing choices, care, and balance in cardiology and healthcare.
 
 
 

Analyse des Darmmikrobioms zur Vorhersage erneuter Herz-Kreislauf-Ereignisse

Eine Analyse des Darmmikrobioms könnte womöglich helfen, Herz-Kreislauf-Patienten mit erhöhtem Risiko für ein erneutes kardiovaskuläres Ereignis zu identifizieren – und so Strategien zur Sekundärprävention verbessern.

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Action Now: Setzen Sie frühzeitig auf Jardiance®

Nicht warten – starten! Nach wie vor ist chronische Herzinsuffizienz eine ernste Erkrankung, 3 von 4 Betroffenen sterben innerhalb von 5 Jahren.1 Umso wichtiger ist ein frühes und entschlossenes Handeln. Die ESC-Leitlinie empfiehlt uneingeschränkt den Erstlinien-Einsatz von SGLT2-Hemmern wie Jardiance®, das im EMPOWER®-Studienprogramm breite kardiorenale Effekte zeigte.2–7

Pflichttext & Referenzen

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Alternative zu Rinderperikard: Neuartiges 3D-Pflaster soll Myokardschäden heilen

Alternative zu Rinderperikard: Neuartiges 3D-Pflaster soll Myokardschäden heilen

Ein neuartiges, gewebeverstärktes Patch könnte defekte Stellen im Herzen nicht nur wie bisher verschließen, sondern heilen. Ein interdisziplinäres Team unter Leitung der ETH Zürich hat das Pflaster erfolgreich in Tieren implantiert.

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Familiäre Hypercholesterinämie: Diagnose ohne Gentest?

Der Fibroblasten-Wachstumsfaktor 5 (FGF-5) könnte einer neuen Analyse zufolge ein potenzieller Biomarker sein, um eine Familiäre Hypercholesterinämie auch ohne Gentest zu diagnostizieren.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Auswirkungen der Regelmäßigkeit des Schlafes nach einem Krankenhausaufenthalt auf klinische Ereignisse bei Erwachsenen mit Herzinsuffizienz.
JACC Advances, 25.08.2025

Vergleich der „Life's Essential 8”-Werte älterer Erwachsener mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen: National Health and Nutrition Examination Survey 2013–2018.
J Am Heart Assoc, 20.08.2025

Beeinträchtigter globaler und regionaler systolischer Strain und Myokardarbeit bei jungen Erwachsenen mit bipolarer Störung.
Biol Psychiatry 2025:S0006-3223(25)01295-8.

 
 
 
Hämodialyse: Diuretikum senkt nicht kardiovaskuläres Risiko

Hämodialyse: Diuretikum senkt nicht kardiovaskuläres Risiko

Der Wirkstoff Spironolacton senkt nicht das Risiko herzbedingter Todesfälle oder Krankenhausaufenthalte bei Dialysepatienten mit Nierenversagen, obwohl frühere Studien einen Nutzen nahelegten. Das hat eine neue internationale Untersuchung ergeben.

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PANORAMA:

Wie ernähren sich die Deutschen? Eine erste Auswertung des Nationalen Ernährungsmonitorings gibt Aufschluss.
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Von der Diagnostik bis zum Entlassmanagement: Der Frankfurter Professor für Wirtschaftsinformatik Lutz Anderie erläutert, was Künstliche Intelligenz im Krankenhaus zu leisten vermag.

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Teile der Gesetzesvorlage zum Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) gefährden nach Ansicht der AWMF das Reformziel, die Versorgungsqualität zu verbessern.
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TERMINE:

7. Grazer Herzkreislauftage
10.–15. September 2025
Graz, Österreich

37. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie
18.–20. September 2025
Weimar

Jahreskongress 2025 der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin
17.–19. September 2025
Kassel

 
 

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