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Liebe Leserinnen und Leser,
die Tumorgröße übertrifft laut einer neuen US-Studie als einfaches und objektives Maß die Aussagekraft von gängigen Nephrometrie-Scores (R.E.N.A.L., PADUA und SPARE) in Bezug auf das Ergebnis einer roboterassistierten partiellen Nephrektomie sowie das Risiko für akute Nierenfunktionseinschränkungen und das Fortschreiten einer Nierenkrankheit. Diese Ergebnisse könnten eine Vereinfachung der präoperativen Risikoeinschätzung bedeuten.
Auch eine weitere Studie untersuchte roboterassistierte Verfahren. So könne in erfahrenen Zentren und bei entsprechend ausgewählten Empfängern eine roboterassistierte Nierentransplantation mit einem Organ eines lebenden Spenders eingesetzt werden, um die perioperative Morbidität und die Zahl der Reinterventionen zu senken, ohne die frühe Nierenfunktion oder das langfristige Überleben von Patient und Transplantat zu beeinträchtigen. Das berichten Forscher in der Fachzeitschrift „European Urology Focus“.
Lesen Sie auch: Eine retrospektive Analyse aus dem „Journal of Endourology“ zeigt, dass bei Patienten mit durch Harnleitersteine bedingter Obstruktion und Infektion eine Dekompression mittels perkutaner Nephrostomie innerhalb von sechs Stunden mit guten klinischen und infektiologischen Outcomes assoziiert ist. Die Daten unterstreichen die Bedeutung einer raschen Dekompression bei diesem urologischen Notfall.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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