Ausgabe 17/2026

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Freitag, 24. April 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

eine neu entwickelte, drahtlose Stent-Hülle kann eine kontinuierliche Messung des intrarenalen Drucks ermöglichen und so die Diagnose der Hydronephrose grundlegend verbessern. Darüber berichten Forscher der University of British Columbia (Kanada). Ihr modulares System „UroSleeve“ könne Druckanstiege frühzeitig detektieren.

Eine aktuelle Studie zur Nierenfibrose aus der Fachzeitschrift „Research“ hat die epigenetische Hemmung von RASAL1 durch HDAC3 als zentralen Treiber der Fibroblastenaktivierung identifiziert. Die gezielte HDAC3-Hemmung oder Wiederherstellung der RASAL1-Expression könnte laut den Autoren neue Behandlungsansätze eröffnen. Es bestünde das Potenzial, fibrotische Prozesse nicht nur zu bremsen, sondern perspektivisch umzukehren.

Lesen Sie auch: Welche Rolle spielen SGLT-2-Inhibitoren, GLP-1-Rezeptoragonisten und DPP-4-Inhibitoren in der Therapie von Patienten mit Typ-2-Diabetes und gleichzeitiger chronischer Nierenkrankheit? Das fragten sich Wissenschaftler aus China. Ihre aktuelle Metaanalyse mit knapp 40.000 Teilnehmern verdeutlicht differenzierte Effekte auf kardiovaskuläre und renale Endpunkte – mit Vorteilen je nach Wirkstoff und Therapieziel.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
 
Hydronephrose: Neuartige Stent-Hülle kann Nierendruck frühzeitig erkennen

Hydronephrose: Neuartige Stent-Hülle kann Nierendruck frühzeitig erkennen

Forscher der University of British Columbia (Kanada) berichten über eine drahtlose Harnleiter-Stent-Hülle zur Früherkennung von Hydronephrose.

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Vielfältige Effekte nutzen und neue Perspektiven eröffnen

Neben einer lebensverändernden Gewichtsabnahme mit Wegovy® 7,2 mg von durchschnittlich ~ 21% (STEP-UP Studie1,*) konnte Wegovy® 2,4 mg das relative Risiko für kombinierten Nierenendpunkt inkl. dem renalen Tod um 22 % und die Entwicklung einer persistenten Makroalbuminurie um 20 % reduzieren (SELECT-Studie2,3,†).

Referenzen & Pflichttext

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Zwei Proteine als mögliche Therapieziele bei Nierenfibrose identifiziert

Laut einer aktuellen Studie könnte die gezielte Hemmung der HDAC3-Aktivität oder die Wiederherstellung der RASAL1-Expression vielversprechende therapeutische Strategien für Nierenfibrose darstellen.

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Setzen Sie auf LEQVIO®

Früha, kraftvollb und langanhaltendb,3: 81 % der Patient*innen erreichten mit LEQVIO® ihren individuellen Zielwert bereits an Tag 30c – mit rund 60 % LDL-C-Senkung gegenüber Baselined und einer Wirksamkeit über 6 Monate (ab der 2. Injektion).

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Typ-2-Diabetes und CKD: Metaanalyse vergleicht Wirksamkeit neuartiger Antidiabetika

Typ-2-Diabetes und CKD: Metaanalyse vergleicht Wirksamkeit neuartiger Antidiabetika

Eine aktuelle Metaanalyse aus China verdeutlicht: Neuartige Antidiabetika bieten Vorteile für Patienten mit Typ-2-Diabetes und gleichzeitiger chronischer Nierenkrankheit (CKD). Die optimale Intervention variiert jedoch je nach gewünschtem Behandlungsergebnis.

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IgA-Nephropathie: Kombination aus Endothelin-Rezeptorantagonist und SGLT2-Inhibitor könnte die Behandlung verbessern

Laut einer Studie aus China kann bei Patienten mit IgA-Nephropathie die Kombination eines Endothelin-Rezeptorantagonisten mit einem SGLT2-Inhibitor die Proteinurie im Vergleich zur alleinigen Gabe eines SGLT2-Inhibitors weiter reduzieren.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Der diagnostische Wert von immun-inflammatorischen Markern für diabetische Nierenerkrankungen bei Patienten mit Typ-2-Diabetes: eine Metaanalyse.
Front Endocrinol 25.03.2026

SGLT2-Inhibitoren und GLP-1-Rezeptoragonisten nach akutem Nierenversagen: Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse.
Pharmacotherapy 08.04.2026

Proteomischer Risikoscore zur Früherkennung des Fortschreitens von Nierenerkrankungen bei Personen mit APOL1-Hochrisiko-Genotypen.
Nat Med 15.04.2026

Zirkulierende gesättigte Fettsäuren und neu auftretende chronische Nierenerkrankungen: eine Metaanalyse prospektiver Kohortenstudien.
Am J Clin Nutr 2026;123(4):101138.

 
 
 
Präeklampsie: Kein eindeutig erhöhtes Risiko infolge einer Lebendnierenspende

Präeklampsie: Kein eindeutig erhöhtes Risiko infolge einer Lebendnierenspende

In einer Studie der Uppsala University (Schweden) zeigte sich insgesamt kein eindeutig erhöhtes Risiko für Präeklampsie in Schwangerschaften nach Lebendnierenspende.

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KURZMELDUNGEN:

Laut einer aktuellen Studie könnte die Einführung der Organspende nach Herz-Kreislauf-Stillstand in Deutschland Wartezeiten verkürzen und Transplantationszahlen steigern.
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Forschende untersuchten, wie gut 13 der bekanntesten öffentlich verfügbaren KI-Sprachmodelle klinisches Wissen zur akuten Nierenschädigung in einer standardisierten Testsituation abrufen und anwenden können.
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Vor dem Hintergrund des GKV-Gesetzes sprechen sich die DGfN und die Deutsche Diabetes Gesellschaft für ein gezieltes, systematisches CKD-Screening bei Risikopatienten aus.
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TERMINE:

15. Kölner Heimdialysekongress des KfH
24.–25. April 2026
Köln

130. Deutscher Ärztetag
12.–15. Mai 2026
Hannover

63rd European Renal Association Congress
3.–6. Juni 2026
Glasgow (Vereinigtes Königreich)

Nephro Update 2026 (hybrid)
12.–13. Juni 2026
Berlin

 
 

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