Ausgabe 25/2025

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Dienstag, 17. Juni 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,

nicht nur bei einer Krebserkrankung mit unbekanntem Primärtumor (CUP-Syndrom) kommt die Diagnostik häufiger mal ins Schleudern, auch bei sehr seltenen Tumortypen oder schwer zugänglichen Hirntumoren kann es schwierig werden. Abhilfe schaffen könnte künftig ein Modell mit Künstlicher Intelligenz (KI), das auf Grundlage des epigenetischen Fingerabdrucks von Tumoren zuverlässig und schnell bei der Klassifizierung des Tumortyps hilft, bei Hirntumoren teils sogar anhand einer Liquorprobe. „Unser Modell erlaubt in 99,1 Prozent aller Fälle eine sehr präzise Diagnosestellung von Hirntumoren und ist genauer als bisherige KI-Modelle“, unterstreicht Dr. Philipp Euskirchen von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Seniorautor einer Studie zu dem neuen Modell. „Darüber hinaus konnten wir auf gleiche Weise ein KI-Modell trainieren, das über 170 Tumorarten aus allen Organen mit einer Treffsicherheit von 97,8 Prozent unterscheiden kann.“  
Kommen wir von der Diagnostik zu topaktuellen Daten von der Jahrestagung der American Association of Clinical Oncology (ASCO), die Anfang Juni in Chicago, USA, zu Ende gegangen ist. So belegen Ergebnisse der Phase-III-Studie NIVOPOSTOP, dass Nivolumab zusätzlich zur Radiochemotherapie nach der Operation das Rezidivrisiko beim lokal fortgeschrittenem Kopf-Hals-Karzinom verringern kann. In ähnlicher Weise zeigen Daten der ATOMIC-Studie, dass der Zusatz von Atezolizumab zu FOLFOX beim Kolonkarzinom mit defizienter Mismatch-Reparatur die Rezidivrate und Mortalität gegenüber FOLFOX allein halbiert.
Bei resektablen Karzinomen des Magens und des gastroösophagealen Übergangs im Stadium II, III und IVA führte perioperatives Durvalumab als Ergänzung des FLOT-Regimes in der MATTERHORN-Studie zu einem längeren ereignisfreien Überleben. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der Phase-III-Studie DESTINY-Breast09 dazu beitragen, dass sich die Kombination von Trastuzumab-Deruxtecan mit Pertuzumab zu einer neuen Standardtherapie-Option für HER2-positiven metastasierten Brustkrebs entwickeln wird – so zumindest die Einschätzung von ASCO-Expertin Prof. Rebecca Dent. Die Kombination verzögert die Progression in dieser Population, verglichen mit einem Taxan in Kombination mit Trastuzumab und Pertuzumab.
Mehr zu diesen und weiteren Neuigkeiten finden Sie in diesem Newsletter, auf unserem Nachrichtenportal und in unserer Zeitschrift „Kompakt Onkologie“.
Ich wünsche Ihnen eine sonnige Woche!




   Ihre
   Sandra Frins

 

 
 
Tumordiagnostik: KI-Modell erkennt mehr als 170 Krebsarten

Tumordiagnostik: KI-Modell erkennt mehr als 170 Krebsarten

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben zusammen mit Kooperationspartnern ein KI-Modell entwickelt, das auf Grundlage des epigenetischen Fingerabdrucks von Tumoren zuverlässig und schnell bei der Klassifizierung des Tumortyps hilft. Bei Hirntumoren genügt in manchen Fällen hierfür sogar eine Liquorprobe.

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Experteninterview: Neue Kombi mit OS-Vorteil
im r/r DLBCL

In der Studie STARGLO verdoppelte Columvi®▼ i.v.+ GemOxa bei Patient:innen mit 2L+ DLBCL NOSb, die nicht für eine ASCTc geeignet waren, das mediane OSd auf 25,5 Monate und nahezu vervierfachte das mediane PFSe auf 13,8 Monate1. Erfahren Sie im Interview mit Prof. Dr. Björn Chapuy von der Charité mehr zu den Highlights der Studie und der Bedeutung der Indikationserweiterung für die Patient:innen.

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ASCO 2025: Zusatz von Nivolumab zur Radiochemotherapie kann Rezidivrisiko bei Kopf-Hals-Karzinomen senken

Ergebnisse der internationalen klinischen Phase-III-Studie NIVOPOSTOP zeigen, dass die zusätzliche Gabe von Nivolumab zur Radiochemotherapie nach der Operation das Rezidivrisiko bei Patienten mit einem lokal fortgeschrittenem Kopf-Hals-Karzinom verringern kann.

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TIBSOVO®: 3x mehr (Über)Lebenszeit

TIBSOVO® zeigt als zielgerichtete Therapieoption eine starke Wirksamkeit (bei guter Lebensqualität). Neu diagnostizierte AML-Patienten mit IDH1-Mutation, die für intensive Chemotherapie nicht geeignet sind (FI), konnten in Kombination mit Azacitidin ein medianes Überleben von 29 Monaten (gegenüber 7,9 Monaten unter Azacitidin-Monotherapie) erreichen.

Fachinformation

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ASCO 2025: Atezolizumab-Zusatz zu FOLFOX verbessert Überleben mit dMMR Kolonkarzinom

ASCO 2025: Atezolizumab-Zusatz zu FOLFOX verbessert Überleben mit dMMR Kolonkarzinom

Die Ergebnisse der internationalen klinischen Phase-III-Studie ATOMIC zeigen, dass Patienten mit einem Kolonkarzinom mit defizienter Mismatch-Reparatur (dMMR), die mit FOLFOX plus Atezolizumab behandelt wurden, eine um 50 Prozent geringere Rezidivrate und Mortalität aufwiesen als jene, die nur mit FOLFOX behandelt wurden.

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Beim Multiplen Myelom mit SVd DOPPELT
NEUSTARTEN nach DRd

NEXPOVIO® Selinexor (S) ist der erste XPO1-Inhibitor, der in Kombination mit Bortezomib (V) und Dexamethason (d) nach Daratumumab (D) + Rd einen doppelten Neustart mit zwei Substanzklassen ermöglicht 1,* - entsprechend den S3-Leitlinien.2

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ASCO 2025: Perioperatives Durvalumab plus FLOT kann Rezidivrisiko bei gastroösophagealen Karzinomen senken

Perioperatives Durvalumab plus FLOT-Regime führt bei resektablen Karzinomen des Magens (GC) und des gastroösophagealen Übergangs (GEJC) im Stadium II, III und IVA zu einem längeren ereignisfreien Überleben (EFS) als Placebo plus FLOT.

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4-Jahresüberleben? Bessere mHSPC-Prognose
dank XTANDI + ADT

Wie lässt sich die Prognose von mHSPC-Patienten verbessern? Im Rahmen der ARCHES-Studie wurde gezeigt, dass XTANDI™ + ADT* das Gesamtüberleben vs. Placebo + ADT verlängern kann: Nach 4 Jahren waren noch 71 % vs. 57 % der Patienten am Leben.1 Details finden Sie in dieser übersichtlichen Grafik!

Fachinformation | Referenzen & Hinweise

MAT-DE-XTD-2025-00118 | Erstellt: April 2025

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ASCO 2025: Trastuzumab-Deruxtecan plus Pertuzumab kann Progression bei HER2+ fortgeschrittenem Brustkrebs verzögern

ASCO 2025: Trastuzumab-Deruxtecan plus Pertuzumab kann Progression bei HER2+ fortgeschrittenem Brustkrebs verzögern

Ergebnisse der Phase-III-Studie DESTINY-Breast09 haben gezeigt, dass die Kombination von Trastuzumab-Deruxtecan mit Pertuzumab eine Progression bei Patientinnen mit HER2-positivem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs länger verzögern kann als die derzeitige Standardtherapie. Die Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung 2025 der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt, die vom 30. Mai bis 3. Juni in Chicago stattgefunden hat.

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Der lange Weg zu NET

Neuroendokrine Tumoren bleiben oft lange unerkannt – unspezifische Symptome verzögern die richtige Diagnose. Bleiben Sie informiert: Diagnose und Therapie im Überblick, sowie aktuelle Studiendaten.

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ASCO 2025: Niraparib-Zusatz kann Progression beim metastasierten kastrationsempfindlichen Prostatakrebs mit HRR-Alterationen verlangsamen

Die Gabe von Niraparib zusätzlich zu Abirateronacetat plus Prednison (AAP) kann das Krebswachstum bei Patienten mit metastasiertem kastrationssensitiven Prostatakrebs (mCSPC) mit Veränderungen der Gene für die Homologe Rekombinationsreparatur (HRR) verlangsamen. Das haben auf dem ASCO 2025 vorgestellte Ergebnisse der internationalen klinischen Phase-III-Studie AMPLITUDE gezeigt,

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Cabozantinib plus Atezolizumab bei metastasiertem Prostatakrebs (CONTACT-02): Abschließende Analysen einer offenen, randomisierten Phase-III-Studie
Lancet Oncol 13.06.2025

Sugemalimab versus Placebo in Kombination mit platinbasierter Chemotherapie als Erstlinienbehandlung von metastasiertem Nichtkleinzelligem Lungenkrebs (GEMSTONE-302): 4-Jahres-Ergebnisse einer doppelblinden, randomisierten Phase-III-Studie
Lancet Oncol 13.06.2025

Von der messbaren Resterkrankung gesteuerte Therapie bei Chronischer lymphatischer Leukämie
N Engl J Med 15.06.2025

Adoptiver Zelltransfer tumorinfiltrierender Lymphozyten beim metastasierten akrolentiginösen Melanom
J Clin Oncol 14.06.2025

 
 
 
Brustkrebs-Studie auf dem ASCO 2025: Wechsel zu Camizestrant bei Nachweis von ESR1-Mutation kann Progressionsfreiheit verlängern

Brustkrebs-Studie auf dem ASCO 2025: Wechsel zu Camizestrant bei Nachweis von ESR1-Mutation kann Progressionsfreiheit verlängern

Ergebnisse der klinischen Phase-III-Studie SERENA-6 zeigten, dass die Umstellung auf Camizestrant bei Nachweis einer ESR1-Mutation während der Erstlinientherapie das Krebswachstum bei Patientinnen mit Hormonrezeptor (HR)-positivem, HER2-negativem fortgeschrittenem Brustkrebs verlangsamen kann.

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PANORAMA:

In einer Phase-Ib-Studie erzielte eine onkolytische Immuntherapie in Kombination mit Nivolumab bei Cisplatin-ungeeigneten Patienten mit muskelinvasivem Blasenkrebs eine gute Antitumor­Aktivität ohne dosislimitierende Toxizität.
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Auf dem ASCO 2025 wurden neue Daten zur Therapiedauer beim fortgeschrittenen Melanom vorgestellt: Auch nach nur zwölf Monaten Immuntherapie konnten rund 80 Prozent der Patienten die Krankheitskontrolle aufrechterhalten.
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Der neue auf einer Flüssigbiopsie basierende Bluttest „HPV-DeepSeek“ kann sowohl bei asymptomatischen als auch bei symptomatischen Patienten HPV-assoziierte Kopf-Hals-Tumore mit hoher Genauigkeit nachweisen.
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Die Kombination von Avelumab und Cetuximab verbesserte in einer Phase-II-Studie das progressionsfreie Überleben im Vergleich zur Avelumab-Monotherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem kutanem Plattenepithelkarzinom.
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TERMINE:

AKO Symposium 2025 – Was ändert sich in der Uroonkologie? – 4. Block: Update Urothelkarzinom
25. Juni 2025
online

ESMO Congress on Gastrointestinal Cancers 2015
2. - 5. Juli 2025
Barcelona, Spanien

Integrative Medizin in der Onkologie – Modul 2: nichtpharmakologische Therapieverfahren
4. - 5. Juli 2025
Essen

Integrative Medizin in der Onkologie – Modul 3: Bewegung, Ernährung und Therapieplanung
4. - 5. Juli 2025
online

EFLM-Webinar: Liquid Biopsy – A New Era for Management of Solid Tumors
8. Juli 2025
online

 
 

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