Ausgabe 37/2025

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Donnerstag, 11. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

ob und wie man Prostatakrebs über den Urin nachweisen und diagnostizieren kann – daran wird weiterhin fleißig geforscht. Neue Daten aus einer Studie der Johns Hopkins University legen nahe, dass eine zuverlässige Diagnose mithilfe von drei Biomarkern möglich sein könnte. Die Forschenden unter der Leitung von Prof. Ranjan Perera identifizierten TTC3H4C5 und EPCAM als sensitive und spezifische Indikatoren für Prostatakrebs, deren RNA im Urin der Patienten nachweisbar ist. Das könnte ein wichtiger Fortschritt in Richtung nicht invasiver Diagnostik sein.

Bei gesicherter Diagnose empfiehlt sich womöglich die frühzeitige, engmaschige Überwachung des Harnsystems, insbesondere der Blase und oberen Harnwege. Zu diesem Schluss kommt ein chinesisches Forschungsteam in einer neuen Studie, in der die Forschenden Daten von Patienten mit Prostatakrebs und malignen Zweitkrebserkrankungen auswerteten. Sie stellen nicht nur ein hilfreiches Tool zur Überlebensprognose dieser Patienten bereit, sondern entdeckten mittels einer genetischen Analyse auch einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Prostatakrebs und Urothelkarzinomen.

Außerdem habe ich Ihnen eine Studie von Ärzten aus Großbritannien mitgebracht, die in ihrem Krankenhaus untersuchten, ob Operationsverläufe dadurch beeinflusst werden, wie gut sich das OP-Team kennt. Das Ergebnis ist wenig überraschend: Bei größerer Vertrautheit des Teams einschließlich der Anästhesisten wurden unter anderem kürzere OP-Zeiten und kürzere Krankenhausaufenthalte beobachtet. Die Daten könnten als Grundlage für ein verbessertes OP-Management dienen, von dem sowohl Patienten als auch Ärzte profitieren.

Zum Schluss möchte ich Sie noch über ein Update in der Leitlinie zu Lichen sclerosus und ein möglicherweise erhöhtes Risiko für Nierenkrebs bei langfristiger Anwendung von GLP-1-Rezeptoragonisten informieren.

Viel Spaß beim Lesen und eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen heute im Namen der Redaktion




   
   Michelle Klesse

 

 
 
Prostatakrebs: Neue Biomarker für diagnostischen Urintest identifiziert

Prostatakrebs: Neue Biomarker für diagnostischen Urintest identifiziert

Fortschritte in der Entwicklung von zuverlässigen Urintests zur Diagnose bei Prostatakrebs: US-Wissenschaftler der Johns Hopkins University haben drei neue Biomarker identifiziert, mit denen sich Prostatakrebs präzise nachweisen und unnötige Biopsien zukünftig womöglich vermeiden lassen.

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Sicher in die Blase

Das Mitomycin von APOGEPHA. Für die intravesikale Anwendung zur Rezidivprophylaxe bei nicht-invasivem Harnblasenkarzinom nach transurethraler Resektion. Urocin® 20 mg und Urocin® 40 mg – 36 Monate haltbar.

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Prostatakrebs: Erhöhtes Risiko für sekundäre Urothelkarzinome

Um das Überleben von Patienten mit Prostatakrebs und malignen Zweittumoren vorhersagen zu können, haben chinesische Wissenschaftlicher ein prognostisches Nomogramm entwickelt. Die Ergebnisse einer genetischen Analyse liefern außerdem Hinweise auf einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Prostatakrebs und Urothelkarzinomen.

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Neue Ära beim mUC*: EV+P-Langzeitdaten
auf dem DGU

Die ESMO- und EAU-Leitlinien empfehlen die Kombination aus PADCEV™+ Pembrolizumab (EV+P) als SoC in der 1L-Therapie des mUC*.1,2 Grundlage hierfür sind die Ergebnisse der Zulassungsstudie EV-302.3 Ein aktuelles Follow-up (~2,5 Jahre) bestätigt nun die Primäranalyse.4 Erfahren Sie mehr zu den Daten und der Anwendung im PADCEV-Workshop „Für die klinische Praxis – Systemtherapie mit Enfortumab-Vedotin + Pembrolizumab in der 1L beim fortgeschrittenen Urothelkarzinom“ auf dem DGU und diskutieren Sie mit.

Fachinformation | *Indikation & Referenzen
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Uro-onkologie: Operationen verlaufen besser, wenn das OP-Team sich kennt

Uro-onkologie: Operationen verlaufen besser, wenn das OP-Team sich kennt

Ein höheres Maß an Vertrautheit im OP-Team führt zu deutlich kürzeren Operationszeiten sowie kürzeren Krankenhausaufenthalten und weniger Wiederaufnahmen, wie eine Studie von Ärzten der Sheffield Teaching Hospitals in Großbritannien nahelegt. Familiarität mit den Anästhesisten könnte zusätzlich die Effizienz im OP-Management verbessern.

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Eine VISIONärea Behandlung bei PSMA+ mCRPC-Patienten

Der Einsatz von PLUVICTO® ist direkt möglich nach 1 ARPI und 1 Taxan1,2,b

Pflichttext 
a VISION ist die Zulassungsstudie von PLUVICTO®, der ersten Radioligandentherapie im Bereich PSMA+ mCRPC.1,2 b Details zu den Voraussetzungen für die Therapie mit PLUVICTO®: siehe Fachinformation.2 1 Sartor O, et al. N Engl J Med. 2021;385(12):1091-1103. 2 Fachinformation Pluvicto.

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Neue Leitlinie zu Lichen sclerosus empfiehlt Corticoidtherapie

Lichen sclerosus bleibt oft unerkannt. Die neue S3-Leitlinie sensibilisiert für die Erkrankung und empfiehlt eine konsequente Therapie mit topischen Glucocorticoiden zur Verbesserung der Krankheitskontrolle.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Revisiting BCG: Das Potenzial der BCG-Rettungstherapie bei BCG-unempfindlichem nicht muskelinvasivem Blasenkrebs
Urol Oncol 6.9.2025

Prävalenz pathogener Keimbahnvarianten bei 779 Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs
BJUI 2.9.2025

Auswirkungen einer in der Routineversorgung etablierten Patientenentscheidungshilfe für nicht metastasierten Prostatakrebs: Die randomisierte kontrollierte EvEnt-PCA-Studie
Eur Urol Focus 8.9.2025

Der Verlust der METTL3 m6A-Methyltransferase führt zu einer kurzfristigen Progression und einem schlechten Behandlungsergebnis bei Patienten mit Blasenkrebs
Int J Cancer 9.9.2025

 
 
 
GLP-1-Rezeptoragonisten: Einfluss auf das Krebsrisiko

GLP-1-Rezeptoragonisten: Einfluss auf das Krebsrisiko

Eine langfristige Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten erhöht wahrscheinlich nicht das Krebsrisiko – für Adipositas-assoziierte Krebsarten könnte das Risiko sogar gesenkt werden, wie eine neue US-Studie andeutet.

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PANORAMA:

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) wirbt angesichts des Fachkräftemangels in der ambulanten und stationären Patientenversorgung für eine Ausweitung und strukturelle Verankerung der Heimdialyse.
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Sexuelle und reproduktive Rechte stehen laut dem Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) bei den Vorhaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) deutlich seltener im Fokus.
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat bekräftigt, die Reformbestrebungen der Bundesregierung weiterhin zu unterstützen. Gleichzeitig machte die DKG deutlich, dass zentrale Instrumente der Reform dringend nachgebessert werden müssen.
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TERMINE:

77. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie
17. – 20. September 2025
Hamburg

34. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft
9. – 11. Oktober 2025
Essen

Hamburger Urologisches Herbst-Symposium
5. November 2025
Hamburg

15. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Roboter-assistierte Urologie
13. – 14. November 2025
Hamburg

 
 

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