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Liebe Leserinnen und Leser,
hatten Sie schon einmal einen Patienten, der nach transurethraler Resektion der Prostata eine rezidivierende Harnröhrenstriktur entwickelte? Umso schlimmer, wenn die Stenose auch noch in der bulbomenranösen Urethra in der Nähe des externen Sphinkters liegt. Zu dieser für den Patienten wie auch für seinen Urologen unangenehmen Situation gab es beim diesjährigen Kongress der American Urological Association eine spannende Debatte. Fünf Experten stellen fünf mögliche Operationstechniken vor, anschließend durfte das Publikum abstimmen.
Stenosen beschäftigen uns auch in unseren nächsten zwei Themen: Bei Nierenobstruktionen und -infektionen aufgrund von Nierensteinen ist schnelle Hilfe nötig. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die perkutane Nephrostomie innerhalb von sechs Stunden erfolgen sollte. Bei Kindern mit einseitigem primären vesikoureteralen Reflux lässt sich laut Forschern aus Spanien die differenzielle Nierenfunktion anhand des relativen Nierenvolumens mittels Ultraschall genau vorhersagen.
Von den Kindern zu den Älteren: Bei Patienten über 75 Jahren mit lokalisiertem Prostatakrebs wird die Indikation zur Prostatektomie nur sehr vorsichtig gestellt. Dass bei den Senioren aber nicht per se ein höheres Inkontinenzrisiko besteht, belegt eine Studie aus Australien.
Auch bei der Transplantation einer Niere von einem lebenden Spender stellt der Roboter inzwischen eine gute Option dar, wie Experten aus Spanien berichten.
Noch mehr spannende aktuelle Forschung finden Sie weiter unten unter „Unsere Auswahl“.
Eine instruktive Lektüre und eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen
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