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Liebe Leserin, lieber Leser,
dieses Mal geht es in unserem Schwerpunkt-Newsletter um neue Erkenntnisse rund um die Colitis ulcerosa. Dabei steht die Verlaufskontrolle im Mittelpunkt.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt:
Die Mukosaheilung ist bei Colitis ulcerosa ein wichtiges Therapieziel und lässt sich in der Verlaufskontrolle durch unterschiedliche Verfahren bestimmen. Forschende aus Japan haben zu diesem Zweck die Zytokinspiegel in der Darmschleimhaut analysiert und festgestellt, dass sich bestimmte Zytokine in diesem Zusammenhang als molekulare Marker eignen.
Lässt sich bei Patienten mit Colitis ulcerosa und einer geringgradigen Dysplasie vorhersagen, ob sich eine fortgeschrittene Neoplasie entwickeln wird? Laut einer Arbeitsgruppe kann dazu das Muster und das Ausmaß somatischer genomischer Kopienzahlveränderungen in den geringgradigen Dysplasien dienen, wie eine univariate Analyse ergab. Nach Ansicht der Forschenden lässt sich durch diese Vorhersage die klinische Therapie unterstützen.
Auch dem intestinalen Ultraschall kommt eine wichtige Rolle zu, wenn es darum geht, den Verlauf einer Colitis ulcerosa im ersten Jahr nach der Diagnosestellung zu bestimmen. Laut einer Untersuchung aus Dänemark lässt sich anhand der Ultraschallbefunde zum Zeitpunkt der Diagnose der Chronisch-entzündlichen Darmerkrankung bereits vorhersagen, ob ein Risiko für eine früh durchzuführende Kolektomie beim betreffenden Patienten besteht.
Lesen Sie außerdem in unserem Newsletter, wie sich eine Adipositas auf die Wirksamkeit fortschrittlicher Therapien bei Colitis ulcerosa auswirkt und was eine Appendektomie plus Standardtherapie im Vergleich zur alleinigen Standardversorgung zu leisten in der Lage ist.
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