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Liebe Leserin, lieber Leser,
unser heutiger Sonder-Newsletter hat die Schwerpunkte Chronische Nierenerkrankung und Dialyse.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Chronische Nierenerkrankung, Dialyse
Die chronische Nierenerkrankung (CKD) ist weit verbreitet: Laut der in diesem Jahr aktualisierten klinischen Leitlinie der Organisation KDIGO (Kidney Disease: Improving Global Outcomes) zur CKD verstarben im Jahr 2019 weltweit 1,43 Millionen Menschen daran. Im Zeitraum 1990 bis 2019 kletterte die CKD zudem auf der Liste der führenden Todesursachen von Platz 19 auf Platz 11.
Die Grundlage für eine CKD können viele Umstände und Erkrankungen bilden: primäre und sekundäre Glomerulopathien, Formen der chronisch interstitiellen Nephritis, hereditäre und obstruktive Nierenerkrankungen sowie Hypertonie. Dass sich die CKD bei der globalen Aufstellung der Todesursachen nach oben gearbeitet hat, wird unter anderem mit der Zunahme von Risikofaktoren – wie Diabetes und Hypertonie – erklärt. Genau dies beleuchtet auch eine chinesische Arbeitsgruppe in einer aktuellen Veröffentlichung.
Außerdem lesen Sie in unserem Newsletter, welche Bedeutung die Oxalatkonzentration im 24-Stunden-Urin für das CKD-Risiko hat und über das Risiko für Nieren- oder Urothelkarzinome bei CKD. Weitere Berichte gibt es zum Thema Dialyse, der Einbeziehung von Patienten in die Behandlungsentscheidung und eine neue Formel zur Festlegung der Dialysedosis und der Behandlungsfrequenz bei der Heimhämodialyse.
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