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Mittwoch, 26. September 2024

Liebe Leserin, lieber Leser,

unser heutiger Sonder-Newsletter hat die Schwerpunkte Chronische Nierenerkrankung und Dialyse.

Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].

Ihre Redaktion von Biermann Medizin

Heutiger Schwerpunkt: Chronische Nierenerkrankung, Dialyse

Die chronische Nierenerkrankung (CKD) ist weit verbreitet: Laut der in diesem Jahr aktualisierten klinischen Leitlinie der Organisation KDIGO (Kidney Disease: Improving Global Outcomes) zur CKD verstarben im Jahr 2019 weltweit 1,43 Millionen Menschen daran. Im Zeitraum 1990 bis 2019 kletterte die CKD zudem auf der Liste der führenden Todesursachen von Platz 19 auf Platz 11.

Die Grundlage für eine CKD können viele Umstände und Erkrankungen bilden: primäre und sekundäre Glomerulopathien, Formen der chronisch interstitiellen Nephritis, hereditäre und obstruktive Nierenerkrankungen sowie Hypertonie. Dass sich die CKD bei der globalen Aufstellung der Todesursachen nach oben gearbeitet hat, wird unter anderem mit der Zunahme von Risikofaktoren – wie Diabetes und Hypertonie – erklärt. Genau dies beleuchtet auch eine chinesische Arbeitsgruppe in einer aktuellen Veröffentlichung.

Außerdem lesen Sie in unserem Newsletter, welche Bedeutung die Oxalatkonzentration im 24-Stunden-Urin für das CKD-Risiko hat und über das Risiko für Nieren- oder Urothelkarzinome bei CKD. Weitere Berichte gibt es zum Thema Dialyse, der Einbeziehung von Patienten in die Behandlungsentscheidung und eine neue Formel zur Festlegung der Dialysedosis und der Behandlungsfrequenz bei der Heimhämodialyse.

 

Neueste Studien zum Thema:

 
 

Epidemiologische Trends der CKD: Diabetes mellitus Typ 2 und Bluthochdruck Ursache für wachsende Krankheitslast

Chinesischen Wissenschaftlern zufolge ist die Chronische Nierenkrankheit (CKD) weltweit nach wie vor ein ernsthaftes Problem für die öffentliche Gesundheit. Die Krankheitslast ist immer noch erheblich und nimmt sogar weltweit weiter zu.

Autoren: Ying M et al.
Studie: Disease Burden and Epidemiological Trends of Chronic Kidney Disease
at the Global, Regional, National Levels from 1990 to 2019
Quelle: Nephron 2024;148(2):113–123
Web: doi: 10.1159/000534071

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C3-Glomerulopathie: Ursachen & Folgen

Wussten Sie, dass bei ca. 50 % der C3G-Patient*innen innerhalb von 10 Jahren die Nieren versagen, trotz aktueller Behandlungspraxis?1,2 Das mediane Transplantationsalter liegt bei nur 36 Jahren.3,4 Der Grund: Eine Fehlregulation des alternativen Komplementweges.3,5,6 Für die Betroffenen ist es
deshalb wichtig, dass die chronisch-progrediente Krankheit rechtzeitig erkannt wird.

Referenzen

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Erhöhtes Oxalat im 24-Stunden-Urin: Risiko einer Chronischen Nierenkrankheit steigt

Ist die 24-h-Ausscheidung von Oxalat (UOx) im Urin ein Risikofaktor für das Auftreten einer CKD? Diese Frage stelle sich kürzlich ein Team US-amerikanischer Wissenschaftler in seiner neuen Studie.

Autoren: Puurunen M et al.
Studie: Twenty-four-hour urine oxalate and risk of chronic kidney disease.
Quelle: Nephrol Dial Transplant 2024;39(5):788–794;
Web: doi: 10.1093/ndt/gfad221

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Metaanalyse zur CKD: Erkrankung bedeutet erhöhtes Risiko für Nieren- oder Urothelkarzinome

Die chronische Nierenerkrankung (CKD) ist weit verbreitet. Es gibt mehrere Studien, die einen möglichen Zusammenhang zwischen CKD und bösartigen Erkrankungen der Harnwege untersucht haben.

Autoren: Brooks E et al.
Studie: Chronic kidney disease and risk of kidney or urothelial malignancy:
systematic review and meta-analysis.
Quelle: Nephrol Dial Transplant 2024;39(6):1023–1033;
Web: doi: 10.1093/ndt/gfad249

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Ältere Erwachsene mit CKD: Viele Betroffen möchten in Entscheidung über Dialyse einbezogen werden

Ältere Erwachsene mit Nierenversagen stehen vor präferenzabhängigen Entscheidungen über den Beginn einer Dialysebehandlung. Obwohl entsprechende Empfehlungen existieren, werden nur wenige in eine gemeinsame Entscheidungsfindung zusammen mit dem Arzt einbezogen.

Autoren: Gonzales KM et al.
Studie: Decision-Making Engagement Preferences among Older Adults with CKD.
Quelle: J Am Soc Nephrol 2024;35(6):772–781; 
Web: doi: 10.1681/ASN.0000000000000341

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Dialysedosis und Behandlungshäufigkeit bei Heimhämodialyse: Neue Formel ist zuverlässig

Mittlerweile wächst das Interesse an der Heimhämodialyse (HHD), die mit Low-Flux-Dialysatgeräten und variablen Behandlungsschemata durchgeführt wird. Eine neue Berechnungsformel kann dabei helfen.

Autoren: Casino FG et al.
Studie: Prescribing the dialysis dose and treatment frequency in home haemodialysis. 
Quelle: Nephrol Dial Transplant 2024;39(3):445–452; 
Web: doi: 10.1093/ndt/gfad212

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Preview:

Risikovorhersage bei neu auftretender CKD
A risk prediction model for new-onset chronic kidney disease in the elderly. Am J Nephrol 2024:1-26.

CKD bei Herzinsuffizienz
Clinical and proteomic profiles of chronic kidney disease in heart failure with reduced and preserved ejection fraction. Int J Cardiol 2024:417:132580.

CKD: Epidemiologische Analyse, 1990-2019
Epidemiological analysis of chronic kidney disease from 1990 to 2019 and predictions to 2030 by Bayesian age-period-cohort analysis. Ren Fail 2024;46(2):2403645.

Biochemische Parameter, Hämodialyse bei CKD und Outcomes
Beyond Numbers: How Biochemical Parameters Can Predict Outcomes in Chronic Kidney Disease Patients on Maintenance Hemodialysis. Cureus 2024;16(8):e67349.

 

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