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Liebe Leserin, lieber Leser,
in unserem Themen-Newsletter geht es dieses Mal um die Schwerpunkte Kopf-Hals-Tumoren und Neuroonkologie.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Kopf-Hals-Tumoren und Neuroonkologie
Damit Studienergebnisse die Wissenschaft voranbringen, ist es essenziell, dass sie zwischen verschiedenen Studien auch verglichen werden können. An dieser Stelle hat es offenbar bislang bei Kopf-Hals-Tumoren gehapert, denn gleich mehrere der hier vorgestellten Arbeiten beschäftigen sich damit, wie sich wissenschaftliche Arbeiten einheitlicher und präziser gestalten bzw. beschreiben lassen. Die Konsensempfehlungen sind aber nicht nur für die Wissenschaft gedacht, sondern sollen auch bei der genauen Diagnose und den sich daraus ergebenden Therapie-Entscheidungen Hilfestellung leisten.
So stellen Abou-Foul AA et al. Konsensempfehlungen zu Diagnosekriterien, Interpretation und Dokumentation („reporting“) eines histologisch festgestellten extranodalen Wachstums beim chirurgisch behandelten Plattenepithelkarzinom vor. Dr. Christina Henson vom Stephenson Cancer Center in Oklahoma City, USA, und ihre Kollegen haben sich hingegen mit Konsensempfehlungen für die Diagnose des radiologisch festgestellten extranodalen Wachstums bei Kopf-Hals-Tumoren beschäftigt. Ein Team um Dr. Annette M. Lim vom Peter MacCallum Cancer Centre in Melbourne, Australien, nahm sich seinerseits der Bewertung von Endpunktdefinitionen in Studien zu Plattenepithelkarzinomen der Schleimhaut von Kopf und Hals an. Außerdem finden Sie in diesem Newsletter u.a. einen Review zum aktuellen Stand der systemischen Therapie beim metastasierten oder lokal rezidivierten adenoid-zystischen Karzinom der Speicheldrüsen sowie zwei Arbeiten aus der Neuroonkologie.
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