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Mittwoch, 14. November 2024

Liebe Leserin, lieber Leser, 

in unserem Themen-Newsletter geht es dieses Mal um die Schwerpunkte Kopf-Hals-Tumoren und Neuroonkologie.

Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].

Ihre Redaktion von Biermann Medizin

 

Heutiger Schwerpunkt: Kopf-Hals-Tumoren und Neuroonkologie

Damit Studienergebnisse die Wissenschaft voranbringen, ist es essenziell, dass sie zwischen verschiedenen Studien auch verglichen werden können. An dieser Stelle hat es offenbar bislang bei Kopf-Hals-Tumoren gehapert, denn gleich mehrere der hier vorgestellten Arbeiten beschäftigen sich damit, wie sich wissenschaftliche Arbeiten einheitlicher und präziser gestalten bzw. beschreiben lassen.  Die Konsensempfehlungen sind aber nicht nur für die Wissenschaft gedacht, sondern sollen auch bei der genauen Diagnose und den sich daraus ergebenden Therapie-Entscheidungen Hilfestellung leisten.

So stellen Abou-Foul AA et al. Konsensempfehlungen zu Diagnosekriterien, Interpretation und Dokumentation („reporting“) eines histologisch festgestellten extranodalen Wachstums beim chirurgisch behandelten Plattenepithelkarzinom vor. Dr. Christina Henson vom Stephenson Cancer Center in Oklahoma City, USA, und ihre Kollegen haben sich hingegen mit Konsensempfehlungen für die Diagnose des radiologisch festgestellten extranodalen Wachstums bei Kopf-Hals-Tumoren beschäftigt. Ein Team um Dr. Annette M. Lim vom Peter MacCallum Cancer Centre in Melbourne, Australien, nahm sich seinerseits der Bewertung von Endpunktdefinitionen in Studien zu Plattenepithelkarzinomen der Schleimhaut von Kopf und Hals an. Außerdem finden Sie in diesem Newsletter u.a. einen Review zum aktuellen Stand der systemischen Therapie beim metastasierten oder lokal rezidivierten adenoid-zystischen Karzinom der Speicheldrüsen sowie zwei Arbeiten aus der Neuroonkologie.

 

Neueste Studien zum Thema:

 
 

Per Histopathologie festgestelltes extranodales Wachstum bei Kopf-Hals-Tumoren: Experten geben Konsensempfehlungen

Bislang bestand kein Konsens über die Dia­gnosekriterien, die Interpretation und die Dokumentation („reporting“) eines histologisch festgestellten extranodalen Wachstums beim chirurgisch behandelten Plattenepithel­karzinom im Bereich des Kopfes und Halses.

Autoren: Abou-Foul AA et al
Korrespondenz: Prof. Hisham Mehanna; [email protected]
Studie: Standardised definitions and diagnostic criteria for extranodal extension detected on histopathological examination in head and neck cancer: Head and Neck Cancer International Group consensus recommendations
Quelle: Lancet Oncol 2024; 25(7):823–944.
Web: doi.org/10.1016/S1470-2045(24)00143-8

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DKK 2024 Debatte zur Behandlung von R/M SCCHN CPS 1-19

Falls Sie bei der wissenschaftlichen Debatte nicht dabei sein konnten, haben PD Dr. Konrad Klinghammer und PD Dr. Philipp Ivanyi danach in einem Interview die wichtigsten Punkte für die Praxis Revue passieren lassen.

Fachinformation | Pflichttext

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Radiologisch festgestelltes extranodales Wachstum bei Kopf-Hals-Tumoren: Head and Neck Cancer International Group gibt Konsensempfehlungen zur Diagnose

Nicht nur histopathologisch, sondern auch radiologisch festgestelltes extranodales Wachstum stellt bei Kopf-Hals-Tumoren einen negativen Prognosefaktor dar.

Autoren: Henson C et al.
Korrespondenz: Prof. Hisham Mehanna; [email protected]
Studie: Criteria for the diagnosis of extranodal extension detected on radiological imaging in head and neck cancer: Head and Neck Cancer International Group consensus recommendations
Quelle: Lancet Oncol 2024;25(7):e297–e307.
Web: doi.org/10.1016/S1470-2045(24)00066-4

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Kasuistik: Hypopharynxkarzinom

85-jähriger Patient mit lokal fortgeschrittenem Hypopharynxkarzinom. Nach primärer Radiochemotherapie kam es zum Lokalrezidiv mit pulmonalen Metastasen. Wie entschied sich Ihre Kollegin Frau Prof. Wiegand für das weitere therapeutische Vorgehen? Das erfahren Sie in unserer interaktiven Kasuistik.

Fachinformation

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Plattenepithelkarzinome der Schleimhaut von Kopf und Hals: Konsensempfehlungen zur Bewertung von Endpunktdefinitionen publiziert

Wenn klinische Studien durchgeführt und vorgestellt werden, sind transparente und präzise Definitionen der Endpunkte wichtig. Doch frühere Untersuchungen haben hier Inkonsistenzen zwischen klinischen Krebsstudien festgestellt.

Autoren: Lim AM et al.
Korrespondenz: [email protected]
Studie: Assessment of endpoint definitions in curative-intent trials for mucosal head and neck squamous cell carcinomas: Head and Neck Cancer International
Group consensus recommendations
Quelle: Lancet Oncol 2024;25(7):e318–e330.
Web: doi.org/10.1016/S1470-2045(24)00067-6

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Metastasiertes oder lokal rezidiviertes adenoid-zystisches Karzinom der Speicheldrüsen: Review zum aktuellen Stand der systemischen Therapie

Mit dem rezidivierten/metastasierten adenoid-zystischen Karzinom (R/M AdCC) der Speicheldrüsen haben sich chinesische Wissenschaftler in einem aktuellen Review beschäftigt.

Autoren: Zhou J et al.
Korrespondenz: Prof. Ning Li; [email protected]
Studie: Systemic therapy in the management of metastatic or locally recurrent adenoid cystic carcinoma of the salivary glands: a systematic review of the last decade
Quelle: Br J Cancer 2024;131(6):1021-1031.
Web: doi.org/10.1038/s41416-024-02795-4

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Preview:

Neoadjuvantes und adjuvantes Toripalimab beim lokal fortgeschrittenen Nasopharynxkarzinom: eine randomisierte, monozentrische, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-II-Studie
Lancet Oncol 07.11.2024; DOI: 10.1016/S1470-2045(24)00504-7

Prävalenz humaner Papillomviren bei Plattenepithelkarzinomen der Schleimhäute von Kopf und Hals und Genotypen nach Lokalisation: eine Beobachtungsstudie
Eur J Cancer Prev 2024 Nov 5;  DOI: 10.1097/CEJ.0000000000000933

Zirkuläre RNAs beim Larynxkarzinom
Clin Chim Acta 2025 Jan 1:564:119916; DOI: 10.1016/j.cca.2024.119916

Neoadjuvante Chemoimmuntherapie zur Erhaltung des Larynx beim lokal fortgeschrittenen Hypopharynxkarzinom
Int Immunopharmacol 2024 Dec 5;142(Pt B):113197. DOI: 10.1016/j.intimp.2024.113197 

Konstruktion einer neuen, mit der Tumormutationslast verbundenen mRNA-Signatur zur Vorhersage der Prognose bei Plattenepithelkarzinomen des Kehlkopfs
Medicine (Baltimore). 2024 Nov 1;103(44):e40431. DOI: 10.1097/MD.0000000000040431

Fortschritte in der CAR-T-Zelltherapie für Tumoren des zentralen Nervensystems
Biomark Res 2024 Nov 6;12(1):132. DOI: 10.1186/s40364-024-00679-6 (open access)

 
 

Reprogrammierung des Tumormikromilieus für eine verbesserte Viroimmuntherapie: Abzielen auf IGF2 wirkungsvoll

Die Therapie mit dem onkolytischen Herpes-simplex-1-Virus (oHSV) ist von der FDA zugelassen. Aktuell ist ihr therapeutisches Potenzial allerdings auf eine kleine Untergruppe von Patienten beschränkt, was größtenteils auf die Resistenz im Tumor und in der Tumormikroumgebung (TME) zurückzuführen ist.

Autoren: Noh MH et al.
Korrespondenz: Ji Young Yoo; [email protected]
Studie: Targeting IGF2 to reprogram the tumor microenvironment for enhanced viro-immunotherapy
Quelle: Neuro Oncol 2024;26(9):1602–1616.
Web: doi.org/10.1093/neuonc/noae105

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Zulassung von Eflornithin für das Hochrisiko-Neuroblastom durch die FDA: Erste Zulassung eines Krebsmedikaments auf Basis einer extern kontrollierten Studie

Am 13.12.2023 hat die US-amerika­nische Food and Drug Administration (FDA) Eflornithin zur Verringerung des Rezidivrisikos bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit Hochrisiko-Neuroblastom zugelassen, die mindestens eine PR auf eine vorherige multimodale Therapie mit mehreren Wirkstoffen, inklusive Anti-GD2-Immuntherapie, gezeigt haben.

Autoren: Duke ES et al.
Korrespondenz: [email protected]
Studie: US Food and Drug Administration Approval Summary: Eflornithine for High-Risk Neuroblastoma After Prior Multiagent, Multimodality Therapy
Quelle: J Clin Oncol 2024;42(25):3047–3057.
Web: doi.org/10.1200/JCO.24.00546

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