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Liebe Leserin, lieber Leser,
in unserem Schwerpunkt-Newsletter geht es dieses Mal um die Hämatologie und die Immuntherapie.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Hämatologie, Immuntherapie
In dieser Ausgabe unseres Newsletters stehen neue Daten im Fokus, die das Management hämatologischer und onkologischer Erkrankungen in zentralen klinischen Entscheidungssituationen betreffen. Im Bereich der Chronischen Lymphatischen Leukämie rückt eine Therapie mit Ibrutinib und Venetoclax in den Vordergrund, bei der mehr als die Hälfte der Behandelten nach zwei Jahren keine minimale Resterkrankung mehr aufweist.
Für Patienten mit Großzelligen B‑Zell-Lymphomen gewinnt der Nachweis zirkulierender Tumor-DNA am Therapieende an Bedeutung, da er als hochrelevanter prognostischer Marker die Risikostratifizierung und das weitere Vorgehen nach der Erstlinientherapie beeinflussen könnte.
Beim Multiplen Myelom werden besonders gebrechliche Betroffene adressiert: Ein Dexamethason-reduziertes Regime zeigt hier eine deutliche Verlängerung des progressionsfreien Überlebens.
Außerdem beleuchten wir ein neues Konzept in der postoperativen Versorgung: Inhibitoren des Gerinnungsfaktors XI werden als vielversprechende Option zur Prävention venöser Thromboembolien nach chirurgischen Eingriffen geprüft.
Neue Daten zur perioperativen Immuntherapie gibt es beim resektablen Magen- bzw. GEJ-Karzinom: Sie deuten auf ein verlängertes ereignisfreies Überleben hin, ohne dass die Lebensqualität wesentlich beeinträchtigt wird.
Abgerundet wird der heutige Newsletter durch neue Evidenz zum BRAFV600E‑mutiertem metastasierten Nichtkleinzelligen Lungenkarzinom: Hier zeichnet sich ab, dass eine Immuntherapie – mit oder ohne Chemotherapie – der Kombination aus BRAF- und MEK-Inhibitoren überlegen sein könnte.
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