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Liebe Leserinnen und Leser,
Lactobacillus rhamnosus CMU-pb-7 könnte einen neuen Ansatz zur Behandlung der diabetischen Nephropathie eröffnen. In einem Rattenmodell verbesserte der probiotische Stamm die Nierenfunktion, reduzierte oxidativen Stress und kehrte renale Fibrose teilweise um. Als möglicher Wirkmechanismus gilt die Aktivierung des Nrf2/HO-1/Gpx4-Signalwegs. Die präklinischen Ergebnisse aus Fachzeitschrift „Current Molecular Pharmacology“ liefern laut den Autoren Hinweise auf das therapeutische Potenzial von Probiotika bei diabetischer Nierenerkrankung – ihre Übertragbarkeit auf den Menschen muss jedoch erst in klinischen Studien bestätigt werden.
Kann die präoperative multiparametrische MRT (mpMRT) das Risiko für eine eingeschränkte Nierenfunktion nach Nephrektomie besser vorhersagen? Eine aktuelle Studie der Mount Sinai School of Medicine (USA) zeigt, dass die Kombination von mpMRT-Biomarkern mit klinischen Parametern die Identifikation von Patienten mit erhöhtem Risiko für eine postoperative Nierenfunktionsverschlechterung und eine chronische Nierenerkrankung deutlich verbessern könnte. Die Ergebnisse sprechen laut den Forschern dafür, dass die mpMRT künftig zu einer individuelleren präoperativen Risikostratifizierung beitragen und gezielte nierenschonende Maßnahmen unterstützen könnte.
Lesen Sie auch: Intratumorale Pneumokokken könnten das Therapieansprechen beim klarzelligen Nierenzellkarzinom (ccRCC) vorhersagen. Das berichten Wissenschaftler aus China. Ihre Studie identifiziert Streptococcus pneumoniae als potenziellen Biomarker für eine Pazopanib-Resistenz bei Patienten mit einer solchen Krebsart. Die Ergebnisse könnten laut den Autoren langfristig zu einer individuelleren Therapieplanung beim ccRCC beitragen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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