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Liebe Leserin, lieber Leser,
Typ-2-Diabetes, Fettstoffwechsel und kardiovaskuläre Erkrankungen lauten die Themen, mit denen wir uns dieses Mal in unserem Schwerpunkt-Newsletter beschäftigen.
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Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutige Schwerpunkte: Typ-2-Diabetes, Fettstoffwechsel und kardiovaskuläre Erkrankungen
Typ-2-Diabetes erhöht per se das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, was aber durch den Einfluss von Umweltfaktoren noch verstärkt werden kann – beispielsweise durch polychlorierte Biphenyle (PCBs). Auch wenn diese früher zum Beispiel in der Elektrotechnik verwendeten Substanzen inzwischen seit mehr als 20 Jahren in der Produktion verboten sind, ist ein Kontakt im Alltag nicht auszuschließen. In einer aktuellen Studie stellten die Autoren fest, dass die Konzentration von PCBs im Serum der Probanden in unabhängiger Art und Weise mit dem Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen bei Typ-2-Diabetikern assoziiert waren. Und wo wir schon beim kardiovaskulären Risiko sind: Der von der American Heart Association entwickelte PREVENT-Risiko-Score zur Einschätzung des kardiovaskulären Risikos hat sich in einer neuen Untersuchung als bei allen darin berücksichtigten Ethnien als gleich zuverlässig erwiesen.
Die Verfasser einer anderen aktuellen Arbeit zum Zusammenhang zwischen Typ-2-Diabetes und Herzgesundheit haben sich mit einer bestimmten Messgröße im Elektrokardiogramm beschäftigt und konstatieren: Das QT-Intervall normalisiert sich nach einer Hypoglykämie sowohl bei Typ-2-Diabetikern als auch bei Gesunden rasch.
Zur Verbesserung der glykämischen Kontrolle bei Frauen mindestens mittleren Alters, die mit Typ-2-Diabetes und Übergewicht oder Adipositas leben, eignet sich offenbar ein regelmäßiges Krafttraining. Das ist das Ergebnis einer Gruppe chinesischer Forschender. Die Glukosetoleranz bei Typ-2-Diabetes lässt sich offenbar mit dem Verfahren der mesenterialen viszeralen Lipektomie verbessern – das scheint eine Pilotstudie aus den USA zu zeigen. Allerdings müsse in dieser Richtung noch weiter geforscht werden, betonen die Verfasser.
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