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Liebe Leserin, lieber Leser,
dieses Mal dreht sich in unserem Schwerpunkt-Newsletter alles um Arrhythmien.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Schwerpunkt: Herzrhythmusstörungen
Herzrhythmusstörungen bleiben eine der dynamischsten Herausforderungen der modernen Kardiologie. Von der Schlaganfallprophylaxe über die Katheterablation bis hin zu implantierbaren Defibrillatoren werden die Grenzen etablierter Strategien derzeit neu vermessen. Fünf aktuelle Studien liefern hierzu bemerkenswerte Impulse.
So untersucht eine in „The Lancet“ publizierte Metaanalyse, ob eine frühzeitige Gabe direkter oraler Antikoagulanzien (DOAK) nach ischämischem Schlaganfall das Risiko eines Rezidivs wirksam senken kann. Ebenfalls um den richtigen Zeitpunkt geht es in einer „JAMA“-Studie zur oralen Antikoagulation nach erfolgreicher Katheterablation. Darf die Therapie beendet werden, wenn kein Vorhofflimmern mehr nachweisbar ist? Eine „JACC“-Studie verglich indes die Wirksamkeit einer Katheterablation mit einer Kombination aus Lebensstilmodifikation und Antiarrhythmika bei übergewichtigen Vorhofflimmer-Patienten. Im Ergebnis zeigte sich ein klarer Favorit.
Auch die Gerätetherapie steht auf dem Prüfstand: Eine weitere Studie in „JACC“ hinterfragt den Nutzen der routinemäßigen Defibrillationstestung bei subkutanen ICDs, während eine Studie in „Circulation“ den Langzeitvergleich zwischen transvenösen und subkutanen Systemen hinsichtlich der Komplikationsraten liefert.
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